Tartes

Herzige Apfeltarte

Apfelernte die Zweite

Der Sommer geht nun unweigerlich zu Ende; genau wie unser Urlaub. Jetzt heißt Abschied nehmen von der Freiheit jederzeit Teig zu kneten, lange zu schlafen oder mit dem Liebsten im herbstsonnigen Garten zu sitzen.
IMG_1182
Die Äpfel wurden fein säuberlich in Kisten verpackt, wo wir sie nach und nach herausholen, um sie in leckere Köstlichkeiten zu verwandeln oder ganz einfach roh zu verspeisen. Drei von diesen rotbackigen Gesellen mussten heute schon ihr Winterlager verlassen, wurden geschält und durften es im Backofen warm haben ;-). Die Kaffeegesellschaft rief nach Apfeltarte

Apfeltarte
Diese Apfeltarte hat einen knusprigen Mürbeteigboden. Die Äpfel habe ich auf Mandelcreme gebettet und mit ausgestochenen Herzchen zugedeckt. Ah, wie das duftet! ♥
Apfeltarte
Zutaten für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 140 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz

Alle Zutaten schnell zu einem glatten Teig verkneten. Etwas plattdrücken und in Frischhaltefolie gewickelt für eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen. Den Backofen auf 180 Grad aufheizen. Eine Tarteform mit 24 cm Durchmesser einfetten. Dann ca. 350 g des Teiges abwiegen. Diese Teigmenge ausrollen und in die Tarteform einpassen. Einige Male mit der Gabel einstechen, damit sich keine Blasen bilden. Ein Stück Backpapier in Tarteformgröße zuschneiden, auf den Teig legen und mit trockenen Hülsenfrüchten (z. B. Erbsen) beschweren.
Naktarinentarte-04
So ausgestattet für 15 min vorbacken. -Diese Vorgehensweise nennt man ‚blindbacken‘ und dies könnt ihr hier: klick nochmal als Fotostrecke ansehen.-
Aus dem restlichen ca. 150 g Teig werden nun die Herzkekse ausgestochen, die wir zur Dekoration oder, falls es zu viele sind, zum ‚♥-verschenken‘ benutzen können.
Apfeltarte20130929_0006 Bis zum Gebrauch kalt stellen.

  • 2 – 4 säuerliche Äpfel schälen (ich habe Cox Orange genommen) und in schmale Spalten schneiden.

Zutaten für die Mandelcreme:

  • 50 g Butter
  • 35 g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1 Teel. abgeriebene Zitronenschale
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 1 gehäufter Teel. Speisestärke

Butter, Zucker und Ei schaumig rühren. Nach und nach die anderen Zutaten hinzufügen und unterrühren.
Die Mandelmasse auf  den vorgebackenen Mürbeteigboden streichen. Jetzt die vorbereiteten Apfelspalten fächerartig auf der Creme verteilen. Seid nicht sparsam 😉 !
Apfeltarte20130929_0010
Apfeltarte0014-1
Die Herzchen bestreicht ihr jetzt mit etwas verschlagenem Eigelb und bestreut die, jetzt schon mächtig hübsche, Tarte mit braunem Zucker oder Zimtzucker. Nun geht’s nochmal  für ca. 30 Minuten in den Backofen. Stellt ihn jetzt ruhig auf 200 Grad hoch.
Apfeltarte
Und wenn man sich das so anschaut, dann ist’s doch schon gar nicht mehr so schlimm, dass es Herbst wird. Das goldene Sonnenlicht ist doch nur um diese Zeit so unvergleichlich, oder?
Ich wünsche euch eine wunderschöne, sonnige Woche!
Eure MaLu ♥♥♥

Das könnte dir auch gefallen

Keine Kommentare

  • Antworten
    Patricia
    19. Oktober 2013 at 9:25

    Mhhh…der schaut super aus. Apfelkuchen schmeckt (zurzeit) sowieso am Besten : )

    • Antworten
      MaLu
      19. Oktober 2013 at 15:07

      Finde ich auch! Außerdem gibt’s soo viele tolle Möglichkeiten und Variationen von Apfelkuchen.

  • Antworten
    Ella
    3. Oktober 2014 at 10:55

    Ich liebe Eure Seite. So hübsche Bilder und die Kuchen schmecken sensationell…..

  • Antworten
    Katja
    16. September 2015 at 12:50

    Hallo Maren,
    habe am Wochenende die Apfeltare gebacken.
    War super lecker.
    Ich bin immer wieder von dem Blog begeistert.
    LG Katja

  • Antworten
    Kuechenduft und Backgenuss
    25. Oktober 2015 at 18:54

    Liebe Malu, die Tarte sieht toll aus und macht richtig Lust, einfach reinzubeißen. Daher steht sie ziemlich weit oben auf meiner Nachback-Liste und ich habe sie auch meinen Lesern in meinem Saisonkalender Oktober empfohlen: https://kuechenduftundbackgenuss.wordpress.com/2015/10/25/saisonkalender-oktober/ Danke für das tolle Rezept und viele Grüße, Katharina

  • Hinterlasse mir einen Kommentar