Kuchen

Gâteau Breton mit Salzkaramell

*Werbung – Lasst euch nicht von dem bescheidenen Äußeren dieses Kuchens täuschen! Dieser Gâteau Breton, der es sich auf eines der wunderschönen rustikalen Brettern von Laura Living Style* bequem gemacht hat, ist nämlich ein kleiner Tiefstapler 😉 . Optisch bescheiden gegenüber den feinen Pâtisserie Kunstwerken, ist der französische Klassiker eine Geschmacksgranate! Wer von euch liebt den Geschmack von Butter und Salzkaramell?? Dann kommt hier euer Kuchenglück, die Erfüllung all eurer Kuchenträume !

Gâteau Breton mit Salzkaramell

Und das Beste: Der Gâteau Breton ist nicht nur köstlich, er ist auch relativ schnell zubereitet (wenn man mal die Kühlzeit nicht mitrechnet 😉 ). So richtig trumpft er dann aber bei der Lagerung auf! Mindestens 1 Woche hält er sich frisch und wird jeden Tag leckerer. Man sagt ihm sogar nach, dass die bretonischen Seeleute ihn früher mit auf’s Schiff genommen haben, um auf ihren langen Reisen davon zu zehren. Dieses traditionelle Gebäck aus der Bretagne besteht eigentlich nur aus Mehl, Zucker, Eigelb und Salzbutter. Von letzterem reichlich, nämlich mindestens 20 % sollte ein typischer Gâteau Breton Teig enthalten.

Gâteau Breton mit Salzkaramell

Köstlich einfach so oder aber gefüllt mit Marmelade, Pflaumenmus oder wie hier, mit Karamell. Und da ich die Kombination von Süß und Salzig so liebe, habe ich dem Karamell und der Kuchenoberfläche noch eine Fleur de Sel Behandlung verpasst 😉 . Das Originalrezept, leicht abgewandelt, habe ich von niemand Geringerem als Christophe Adam, einem der Grands Chefs de Pâtisserie. Sein Buch französischsprachiges CARAMEL¹ ist ein optischer und inhaltlicher Leckerbissen für Fans der süßen Köstlichkeit.

Gâteau Breton mit Salzkaramell nach Christophe Adam

Zu so einem rustikalen Gebäck passen die Holzbretter von Laura Living Style einfach perfekt. Laura Blanke ( Zitat: „leidenschaftliche Liebhaberin alles Schönen, noch leidenschaftlichere Gegnerin der Durchschnittlichkeit und sehr ausdauernde Jägerin des Außergewöhnlichen“), lernte ich auf der Hausmesse von Patrizia Feinkost kennen.  Zahlreiche Manufakturen stellten dort aus, zumeist solche, die für das leibliche Wohl sorgen. Laura machte da eine Ausnahme.Laura Living Style (Werbung)Ihr Stand mit den tollen Holzbrettern in verschiedenen, zum Teil außergewöhnlichen Formen, fiel mir sogleich ins Auge. Die Bretter sind ein Herzensprojekt erfuhr ich von der sympathischen Laura. Lange suchte sie nach Holzbrettern, die ihren Vorstellungen entsprächen und kam zu dem Schluss: Die mache ich selber! Okay, das stimmt nicht ganz: Mittlerweile lässt sie ihre Schneidebretter in einer kleinen Manufaktur exklusiv anfertigen. Aus heimischem Eichenholz, jedes Brett ein Unikat und handgefertigt. Praktisch und robust mit Griff aus Holz und mit rauhem Sisalband oder Lederschlaufe ausgestattet. Wie wunderbar sich die Naturholz Schneidebretter anfühlen! Jedes Brett wird mit Traubenkernöl behandelt und ist 100 % lebensmittelecht und natürlich. Das hochwertige Öl gibt’s übrigens dazu! Laura Living Style (Werbung)

Wie ihr seht, hatten wir richtig Spaß 😀 ! Wenn ihr auch solch wunderbare Schneidebretter euer eigen nennen möchtet oder einem eurer Lieben schenken möchtet (Weihnachten ist nicht mehr fern) dann schaut doch mal auf die Homepage von Laura Living Style*. Dort findet ihr ein umfangreiches Händlerverzeichnis*. Da ist ganz sicher auch einer in eurer Nähe dabei. Gâteau Breton mit Salzkaramell

Gâteau Breton mit Salzkaramell

Verwendete Form: Springform 24 cm ∅

Karamellcreme

  • 170 g flüssige Sahne
  • 1 Vanilleschote
  • 130 g Zucker
  • 130 g Gucosesirup¹
  • 68 g gesalzene Butter
  • ½ Teel. Fleur de Sel Flocken

Die Sahne mit der aufgeschlitzten Vanilleschote aufkochen, von der Hitze nehmen und 10 Minuten ziehen lassen, dann die Vanilleschote entfernen. Währenddessen Zucker und Glucosesirup in einem anderen Topf bei mittlerer Hitze goldbraun karamellisieren lassen. Den Topf von der Platte ziehen und nach und nach die heiße Sahne einrühren (Vorsicht, der Karamell kocht hoch!). Den Topf wieder auf die Herdplatte stellen und den Karamell unter stetigem Rühren auf 102-105 Grad kochen lassen (Thermometer benutzen!). Dann die Butter Stück für Stück mithilfe eines Stabmixers untermixen. Zum Schluss die Fleur de Sel Flocken mit einem Löffel ins Karamell einrühren.

Gâteau Breton Teig

  • 335 g Mehl Type 550
  • 260 g Zucker
  • 260 gesalzene Butter (nicht zu kalt)
  • 130 g Eigelb (von ca. 7  Eiern)

Eine Springform mit Backpapier auslegen und die Ränder fetten. – Mehl und Zucker in einer Schüssel vermischen. Die Butter Stück für Stück mit den Händen einarbeiten. Danach nach und nach das Eigelb hinzufügen und den Teig mit den Händen nicht zu lange verkneten. Wenn alle Zutaten gut vermengt sind, sofort aufhören zu kneten. Zwei Drittel des Teiges in die Springform geben und mit den Händen gleichmäßig flachdrücken. An den Rändern etwas höher ziehen, damit beim Backen der Karamell nicht seitlich austritt. Nun die Karamellcreme einfüllen, glattstreichen und die Form 10 Minuten in den Kühlschrank stellen. Das restliche Teigdrittel zwischen zwei Backpapierblättern  zu einem Kreis mit 24 cm ∅  ausrollen und auf einer flachen Platte ebenfalls in den Kühlschrank legen. Nach der Kühlzeit das Backpapier abziehen und die Teigplatte möglichst glatt in die Springform auf die Karamellschicht legen. Die Ränder leicht andrücken und den Kuchen ca. 12 Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen.

  • 1 Eigelb zum Bestreichen
  • Fleur de Sel Flocken

Am nächsten Tag den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Kuchenoberfläche mit dem Eigelb bestreichen und anschließend mit einer Gabel ein Muster in den Teig ritzen. Die Salzflocken aufstreuen und den Kuchen 45 – 60 Minuten goldbraun backen. Abkühlen lassen und aus der Form nehmen. – Der Gâteau Breton hält sich in einem gut verschlossenen Behälter oder in Alufolie gewickelt mindestens 1 Woche.

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

Gâteau Breton Rezeptdruck | MaLu's Köstlichkeiten

 

Gâteau Breton Caramel de Christophe Adam

Dieser köstliche Gâteau Breton mit dem dem tollen Salzkick wird hier ganz sicher nicht  zum letzten Mal gebacken werden! Wenn ihr ihn gut in Alufolie o. ä. verpackt habt ihr richtig lange was davon … wenn er nicht gleich vernascht wird 😉 . Also absolute Nachback Empfehlung!!

Gâteau Breton mit Salzkaramell

Wir genießen dieser Tage den erstaunlich wunderbar warmen Oktober. In diesem Jahr werden wir wirklich von der Sonne verwöhnt … hach, wäre das doch in jedem Jahr so … 🙂 . Was macht ihr bei diesem tollen Wetter?

 

Alles Liebe eure MaLu ♥♥♥

 

 

 

Quelle: Adapt. aus dem Buch CARAMEL¹ von Christophe Adam

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10 Kommentare

  • Antworten
    Marianne
    14. Oktober 2018 at 17:12

    Liebste Maren,

    dass ist was für mich!! !Ich liebe Salzkaramel und das Rezept ist sicherlich Genuss pur…( hmm.. abgesehen von dem vielen Butter :-)))) ) Das Aussehen ist schnuppe in dem Fall, aber auch hier hast du versucht etwas von deiner Glamour zu geben…Alles was du machst ist köstlich und optisch immer schön presentiert!
    In zwei Wochen habe ich Urlaub, vielleicht schaffe ich bis dahin es zu backen…Ich bin fast untergetaucht mit mein Nachbacken, aber so ist es….Es Kommen auch bessere Zeiten!!!
    Zumindest bin ich schlank geblieben…ist auch positiv , oder???

    Eine herzliche Umarmung und bis bald,

    Marianne

    • Antworten
      MaLu
      15. Oktober 2018 at 14:31

      Liebste Marianne,

      du gehörst also auch zu den Liebhabern von Salzkaramell. Marianne, diesen Kuchen MUSST du dann einfach backen!! Er macht auch gar nicht soo viel Arbeit, dafür hast du aber lange etwas davon … oder auch nicht 😉 . kommt ganz auf den Hunger an. Low Carb ist er jedenfalls nicht 😀 .

      Ganz liebe Grüße und einen herzlichen Drücker
      Maren

      • Antworten
        Marianne
        22. Oktober 2018 at 16:36

        Liebste Maren,

        hier endlich meine Rückmeldung: ein wunderbarer, saftiger , himmlischer Kuchen für alle Salzkaramell-Liebhaber!!!! Man hat einfach nur Lobwörter wenn man es probiert!!!! Ob man lange genug von dem Kuchen hat, das ist eine andere Sache. Ich und mein Mann sicher nicht, denn fast ein Drittel haben wir schon auf einmal verputzt….Hihihi…
        Es ist mir optisch nicht so schön gelungen wie dir, denn die 10 Minuten Kühlzeit für den Teig waren bei mir zu kurz und ist nicht genug fest geworden um ihn schön auszurollen. Vielleicht habe ich zu lange geknetet, aber es ging nicht anders…es muss eine homogene Masse werden! Nächstes Mal lasse ich den Teig einfach länger kühlen :-)))
        Was man aber GAR NICHT MACHEN SOLL, ist den Kuchen noch heiß einschneiden!!!! Da läuft nur so den Karamell raus, und das ist wirklich schade….Aber die ungeduldige Marianne musste gleich dran!!!! :-))))
        Vielen lieben Dank für das tolle Rezept, liebste Maren!!! Und für all deine wöchentlichen Überraschungen, auch wenn wir nicht alle so häufig zum Backen kommen…. Es gibt immerhin eine Wunschliste…und die wird einfach länger :-)))
        Einen lieben herbstlichen Gruß,

        Marianne

  • Antworten
    Eva
    15. Oktober 2018 at 10:30

    Boah, Maren, das ist meiner 🙂 !!! Der wird garantiert nachgebacken und niemals eine ganze Woche alt! Der Mürbteig klingt herrlich und das Salzkaramell sowieso. Ich kenne mich mit französischer Patisserie leider wenig aus, aber wenn es dort mehr solche Rezepte gibt, sollte ich mich möglicherweise damit auseinandersetzen 😉 !
    Die Bretter sind übrigens wunderschön!
    Liebe Grüße
    Eva

    • Antworten
      MaLu
      15. Oktober 2018 at 14:34

      Jaaa, Eva! Ich habe beim Backen an dich gedacht 😀 . Das ist unser Kuchen!! Ehrlich, selbst mein Mann war völlig begeistert und hat ihn nach und nach mit mir zusammen aufgefuttert. Jeder der probierte schloss vor Genuss die Augen. Ich bin gespannt was du sagst. Und tatsächlich besteht ja die französische Pâtisserie nicht nur aus so kleinen hübschen bunten Teilchen. Es lohnt sich wirklich sich einmal damit zu beschäftigen.

      Ganz liebe Grüße aus dem superwarmen sonnigen Norden 🙂
      Maren

      • Antworten
        Eva
        17. Oktober 2018 at 21:46

        Maren, ich verfolge seit Jahren deinen Blog und bekomme fast jede Woche feinste Köstlichkeiten präsentiert. Dauerberieselung, sozusagen 🙂 . Da kann man irgendwann gar nicht mehr anders, da MUSS man beginnen, die französische Patisserie zu bewundern 🙂 ! Für´s Nachbacken fehlen mir meist Geschick und Zubehör, aber diese Karamelltarte, die bekomme ich hin (hoffe ich 😉 ) !
        Liebe Grüße aus einem Herbst, der sich nach Sommer anfühlt!
        Eva

  • Antworten
    Gabi
    15. Oktober 2018 at 14:56

    Was für eine köstliche Versuchung!! Karamell und Salz…. und dann mit einem buttrigen Teig…. da bekomme ich direkt Pfützen auf der Zunge!
    Und den Kuchen kann ich prima in der Woche vorbereiten, da ich leider am Wochenende nie Zeit zum backen habe. Herzlichen Dank für die Anregung!
    Liebe Grüße
    Gabi

    • Antworten
      MaLu
      15. Oktober 2018 at 19:48

      Stimmt, Gabi! Das ist ein toller Vorteil dieses Kuchens. Aber das Beste ist wirklich der buttrige Geschmack und diese unfassbar leckere Salzkaramell Füllung. Bin gespannt, wie er Dir schmeckt.

      Liebe Grüße Maren

  • Antworten
    Ilka Stechert
    26. Oktober 2018 at 17:37

    Liebe Maren,
    Ich verfolge schon seit Jahren deinen Blog und habe auch einiges schon nachgebacken. Immer mit großen Erfolg. Deine Rezepte sind einfach immer wunderbar. Alles ist so gut erklärt. Da kann nichts schief gehen.
    Deshalb habe ich mich auch an diesen Kuchen gewagt. Ich liebe Salzkaramell!
    Der Kuchen ruht jetzt über Nacht im Kühlschrank und wird morgen gebacken. Bin schon ganz gespannt.
    Vielen Dank für deine Inspirationen.
    Liebe Grüße
    Ilka

    • Antworten
      MaLu
      26. Oktober 2018 at 19:40

      Liebe Ilka,
      vielen, vielen Dank für deine lieben Worte!! Es freut mich natürlich total, dass meine Rezepte so gut bei dir ankommen. Wenn du, wie ich, ein großer Salzkaramellfan bist, wirst du den Kuchen lieben! Ich beneide dich fast darum, denn bei uns ist er inzwischen natürlich alle 😀 .
      Ganz liebe Grüße Maren

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